Inhaltsverzeichnis:
Schweiz
Elite
Wettkampf
International
Allgemein
Die PSA World Tour bei den Herren
Die WISPA World Tour bei den Damen
Weltmeisterschaften Damen
Schweiz
Allgemein
In der Schweiz wird Squash hauptsächlich von Plauschspieler/innen in den 350 Centers gespielt.
Im Schweizerischen Squash-Verband sind die wettkampftreibenden Spielerinnen und Spieler organisiert. Sie sind mit Lizenzen in Spielklassen und Altersgruppen gegliedert. Die Spielklassen sind A1, A2, B1-B3, C1-C4 und D, die Altersgruppen reichen von U13, U15, U17, U19 über die Aktiven bis zu den Senioren S1(über 35-Jährige), S2 (über 45-Jährige und die S3 (über 55-Jährige).
Aber auch der Schweizerische Firmensportverband organisiert in den Centers oder den firmeneigenen Anlagen eine Meisterschaft für Mannschaften und die Region Zürich jeweils im Herbst noch eine Einzelmeisterschaft für alle Regionen.
Squash ist noch keine Olympische Disziplin oder keine Olympische Disziplin mehr. Denn im Jahr 1908 war die Sportart noch unter der Bezeichnung Rackets bei den Olympischen Spielen in Londen, sowohl im Einzel als auch im Doppel eine Disziplin.
Die Medien- und TV-Präsenz ist sehr gering. Die Sponsorensuche gestaltet sich äusserst mühsam.
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Elite
Nationaltrainer:
Marcel Schranz hat nach über 10-jähriger Tätigkeit Ende März 2000 das Team verlassen und fungiert neu als Nationaltrainer in Australien.
In der Saison 2000/2001 übernimmt Michael Müller die Junioren-Nationalmannschaft.
Für die Elite Damen und Herren ist der Nationaltrainer noch vakant.
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Sponsoren:
Mit einem Sponsorenlauf bei dem den aktiven Sportlerinnen und Sportlern ein Drittel der Einnahmen als Direktgutschrift ausbezahlt wird, bessern die Squasher ihre Kasse auf. Der Sponsorenlauf am 8./9. Sept. 1999 in Biel war ein grosser Erfolg. Der nächste Lauf findet am 9. Sept. 2000 wieder in Biel statt.
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Lizenzen
Es gibt beim Schweizerischen Squash-Verband drei verschiedene Lizenzen:
-Lizenz für Mitglieder eines SWISS SQUASH angeschlossenen Clubs
-Lizenz für Einzelmitglieder von SWISS SQUASH
-Kurzlizenz
Visionen:
Jeder Mensch braucht Visionen. Die Vision im Squash ist es, in absehbarer Zeit den Anschluss an die Weltspitze zu schaffen. Ein starkes Nationalteam wird helfen, die Squashszene Schweiz aus dem Dornröschenschlaf zu wecken. Um solche Visionen zu verwirklichen
braucht es Einsatzwillen, Trainingsfleiss, Stolz und Bereitschaft der Aktiven. Es braucht eine starke Basis, aus der mit der Zeit die Nationalcracks herauswachsen können. All dies kostet Geld.
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Junioren:
Die Saison 99/00 hat aufgezeigt, dass die Schweiz international ein gewichtiges Wörtchen mitzureden hat. Das vergangene Jahr brachte Resultate, von denen früher niemand zu träumen gewagt hätte. Im Juniorenbereich stechen mehrere Schweizer Titel an Weltklasse-Turnieren hervor, wie zum Beispiel Manuela Zehnders Sieg an den British Open. Daneben gewann sie, genauso wie der Sihltaler Marco Dätwyler, weitere grosse internationale Wettkämpfe und liess die Schweiz doch eher ungewohnte Siegesluft schnuppern.
An den Junioren-Mannschafts-Europameisterschaften wurde die Schweizer Equipe hervorragende Fünfte. Junioren waren auch für die Nationalmannschaft im Einsatz, wo die Damen und auch die Herren Ende April 2000 mit tollen Resultaten in den Top acht Mannschaften Europas verbleiben konnten.
Die neuesten Resultate siehe unter dem Kapitel "Elite"
(Quelle, Aug. 2000: www.squash.ch)
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Wettkampf
Die Interclub-Mannschaftsmeisterschaft wird in folgenden Ligen ausgetragen (Stand April 2001):
Herren:
Nat. Liga A
Nat. Liga B eingeteilt in die Gruppen: Nord-Ost, Ost, West, Zentral
1. Liga eingeteilt in die Gruppen: Nord-Ost I + II, Ost I + II, West I + II, Zentral I + II
2. Liga eingeteilt in die Gruppen: Nord-Ost I + II, Ost , West I + II + III, Zentral I + II
3. Liga eingeteilt in die Gruppen: West I + II, Zentral
Mannschafts-Meister 1999/2000: Royal Cham bei den Herren
Damen:
Nat. Liga A
Nat. Liga B eingeteilt in die Gruppen: Ost, West, Zentral
1. Liga eingeteilt in die Gruppen: Ost, West
Mannschafts-Meister 1999/2000: Stelz Will bei den Damen
Junioren:
Nat. Liga A
2000/2001: Pilatus Kriens holte sich vor Grasshopper Club Zürich souverän den NLA-Titel.
Die Spieler der Siegermannschaft sind Sergio Trinkler, Lukas Tobler, Samuel Klauser, Lukas Klaus und Andrea Lanfranconi.
Mannschafts-Meister Junioren 1999/2000: Grasshopper Zürich
Nat. Liga B eingeteilt in zwei Gruppen
Ranglisten aller Ligen siehe unter: www.squash.ch
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Elite Open Turniere
In der Schweiz finden verschiedene Open Turnier statt, z.B: in Wil im Fit Point Stelz Center für Elite Damen und Herren.
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Junioren GRAND PRIX 2000 Schlussbericht:
Sechs Grand-Prix-Turniere wurden erfolgreich durchgeführt.
Mit einem Durchschnitt von 81,8 Teilnehmer/innen pro Turnier wurde das Ziel von 80 Teilnehmer/innen übertroffen.
Gesamthaft nahmen 198 Sportler/innen (147 Knaben /51 Mädchen) teil, die insgesamt 491-mal spielten.
Sieger bei den U20: Binachetti Andrea, Italien
Viele Turniere werden von Centers von September bis Juni für Lizenzierte und Nichtlizenzierte organisiert.
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Der Schweizerische Firmensportverband organisiert im Winter eine Mannschaftsmeisterschaft in den Regionen. Jeweils im April machen dann die Regionensieger den SFS Schweizermeistertitel aus. In der Saison 99/00 spielten 95 Mannschaften mit 3-5 Spielern und am Samstag, 29. April 2000 kämpften zehn Firmensportmannschaften von 8.30 Uhr bis 17.00 Uhr, im Squash-Center Ohringen, um den A und B Titel.
Schweizermeister A-Teams: 1. Swissair 1 (Zürich); B-Teams: 1.Crossair (Basel)
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International
Allgemein
Seit Beginn der Boomphase in den 60er-Jahren hat sich eine Zuwachsrate von jährlich rund10 Prozent herausgebildet.
In der gleichen Zeit hat sich ein straff durchorganisiertes, weltumspannendes Wettkampfsystem entwickelt. Von einfachen nationalen Ligen bis hin zu Welt- und Erdteilmeisterschaften sowie Weltranglistenturnieren für Einzelspieler und Teams.
Im Jahr 2000 sind 118 Länder im Weltverband World Squash Federation (WSF) organisiert. Im Rahmen der WSF haben sich - vergleichbar mit der ATP und WTA beim Tennis die weiblichen (WISPA) und männlichen (PSA) Squash-Profis ihre eigenen Organisationen ge-schaffen.
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Die PSA World Tour bildet das Rückgrat der Männer-Squash-Elite. An 80 Events in mehr als 25 Ländern kämpfen die Profis des Einzelwettkampfs um über 1,5 Millionen Dollar Preisgeld. Superstars wie Jonathan Power (Kanada), Peter Nicol (Schottland), Ahmed Barada (Ägypten) und Jansher Khan (Pakistan) sowie weitere 250 professionelle Spieler bieten ihren Fans weltweit im Kampf um Weltranglistenpunkte bestes Squash.
Das Kernstück der PSA World Tour sind die Hi-Tec Super Series, welche die Topevents der Tour beinhalten. Diese jährlich stattfindenden prestigeträchtigen Turniere wie u. a. das World Open, die Al Ahram Championships (Ägypten), die British Open, das Qatar International, das Cathay Pacific Hong Kong Open, das Tournament of Championships (USA), das Pakistan Open, die Equitable Life Super Series Finals (UK), die PSA Championships und weitere sind das primäre Vorzeigeschild der Tour. Viele TV-Stationen berichten regelmässig von Höhe-punkten der Turniere. Hauptsächlich sind die Beiträge bei BSkyB, ESPNSTAR, M-Net, SPORTV, Fox Australia, Fox World-wide und Fox Americas zu sehen. Einige Länder - wie Ägypten und Qatar - berichten sogar live.
Dieser Superserie untergeordnet organisiert die PSA auch andere prestigeträchtige, kleinere Turniere, die eine Attraktion für die nächste Generation von aufstrebenden nationalen und internationalen Stars bieten.
Die besten Spieler im Juni 2000 aus der World-Rankingliste des PSA, Verband der professionellen Spieler (Quelle: www.psa-squash.com)
1 Peter Nicol Schottland
2 Jonathan Power Kanada
3 Ahmed Barada Ägypten
4 Simon Parke England
5 Paul Johnson England
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Die WISPA World Tour ist das Pendant bei den Frauen.
Die besten Damen des internationalen Frauen-Profi-Verbandes (Quelle: www.wispa.net)
1 Cassie Campion England
2 Leilani Joyce Neuseeland
3 Carol Owns Australien
4 Linda Charman England
5 Natalie Grainger England
Weltmeisterschaften
2000, in Schottland Damen
Mit einem unglaublichen Finish holte sich die 29jährige Carol Owens (AUS/2) den nicht mehr für möglich gehaltenen Weltmeistertitel. Bis zum 7/0 im dritten Satz dominierte Leilani Joyce (NZL/1) die Partie fast nach Belieben und sah wie die sichere Siegerin aus - die Nerven machten der amtierenden British Open-Siegerin jedoch einen gehörigen Strich durch die Rechnung. Die 26jährige Neuseeländerin vergab zwei Matchbälle (bei 8/4 und 8/7) ehe das Spiel endgültig kippte.
Owens, die wie Joyce in ihrem ersten WM-Final stand, folgt der Engländerin Cassie Campion, die dieses Jahr verletzungsbedingt abwesend war.