Geschichte

Die Geschichte des Korbballs geht zurück bis zu den Mayas in Südamerika. Bereits 1000 Jahre v. Chr., wie Funde auf der Halbinsel Yukatan/Mexiko belegen, praktizierte das südamerikanische Urvolk dieses Spiel. Ein Kautschukball musste mit Hilfe der Schulter oder Hüfte durch einen in rund 10 Metern Höhe an einer Mauer angebrachten Ring gespielt werden.

Dr. James Naissmith aus Springfield (Massachusetts, USA) gilt als der Gründer des neuzeitlichen Korb- oder Basketballs. Er dachte sich 1892 ein Spiel aus, bei dem - abweichend von den bereits bestehenden anglikanischen Spielen Fussball und Rugby - der Ball nur mit den Händen gespielt werden durfte.
Sechs Jahre später begann sich in Deutschland die Sportart Korbball zu entwickeln. 1921 wurden die ersten Deutschen Meisterschaften ausgetragen.

Um 1930 war Korbball die von Frauen mit Abstand am meisten gespielte Sportart. Damals gab es noch wesentlich mehr Aktive als heute. Erst später wurde Handball für Frauen propagiert; dies und der Zweite Weltkrieg bewirkten einen starken Rückgang im Damenkorbball.

Bis heute ist es offensichtlich, dass Korb­ und Basketball verwandt sind. Der augenfälligste Unterschied: Beim Korbball ist der Korb auf einem 2,50 Meter hohen Ständer festgemacht, beim Basketball hängt er an einem Brett.
Korbball wird ausserdem nicht nur in der Halle gespielt, sondern auch auf dem Feld im Freien.

Heute sind natürlich auch die Männer im Korbball sehr aktiv an Meisterschaften und Spielturnieren beteiligt.

Quelle: www.gnatoga.ch