Badminton heute
Inhaltsverzeichnis:
Schweiz
Allgemein
Elite
Interclub / Mannschaftswettkampf
Interclub-Rangliste nach der Qualifikation März 2001, 2002
Einzel- und Doppel Meisterschaften
Turnierwesen
Badminton stagniert in den über 240 Vereinen, boomt aber in den mittlerweilen über 50 Centers (Adressen siehe im Shop).
In der Schule ist Badminton ein beliebter Sport. Die Lehrer werden in Kursen mit dem Sport vertraut gemacht.
Mit dem Solgan "Badminton - eine faszinierende Lifetime-Sportart", sowie dem vom SOV herausgegebenen Nachwuchs-Grundsatzpapier "Die 12 Bausteine zum Erfolg" und den Nachwuchslandsgemeinden erhofft sich swiss badminton viele neue Talente für diese rassige Sportart gewinnen zu können
Die Angestellten des öffentlichen Verkehrs sind im "Schweizerischen Sportverband öffentlicher Verkehr" in der Sektion Badminton organisiert.
Die Badminton Rollstuhlsportler/innen sind in der Paraplepiker-Vereinigung organisiert
Die Region Wallis organisierte im 2001 bereits zum zweiten Mal ein Turnier für Firmenmannschaften. Die Austragung am 19. Mai 2001 fand im Sportzentrum Les Iles in Sion statt.
Die Gehörlosen Badmintonspieler/-innen sind im Schweizerischen Gehörlosen-Sportverband, Abt. Badminton organisiert. Anfang April 2002 fanden wiederum die Schweizermeisterschaften statt.
Als nächster grosser Anlass werden vom 5. bis 15. Oktober 2002 in Basel die 4. European Badminton Championship ausgetragen
Elite
Die besten Spieler/innen werden vom Nationaltrainer, dem Schweden Jonas Herrgardh, der bis 2002 unter Vertrag ist, trainiert. Er hat für die Saison 00/01 zwei Assistenztrainer, Christian Nyffenegger und Thomas Stulz, verpflichtet. Sie wollen in den nächsten zwei Jahren mit den jungen Spielerinnen und Spielern eine starke Mannschaft aufbauen.
Die Nationalmannschaft hat den Wieder-Aufstieg in die Europagruppe A in Prag im Januar 2001 nicht geschafft. Sie müssen im 2003 nochmals im B antreten. Trotzdem Rémy Matthey de l'Etang mitgespielt hat, waren die Gegner noch zu stark für das junge Team.
An den Weltmeisterschaften in Sevilla (Spanien) wurden alle Gruppenspiele verloren, teilweise mit sehr knappen 2:3 Niederlagen gegen USA und Frankreich. Das Klassierungspiel gegen Island wurde dann 4:1 gewonnen und so steht die Schweiz im 29. Rang von 52 Nationen
An den Europameisterschaften in Malmö im April 2002 war die Schweiz nicht mit einer Mannschaft vertreten. Einzelne Athleten wurden für die individuellen Wettbewerbe qualifiziert.
Die Resultate: Christian Unternährer gewann im Herreneinzel gegen den Schotten Alistair Casey, verlor aber gegen Druzcheko (Ukraine), Paulo von Scala verlor gegen die Nr. 1, den Dänen Kennth Jonassen,
Santi Wibowo im Dameneinzel gegen Tine Rasmussen (Dänemark),
Pascal Bircher/Elias Wieland im Herrendoppel gegen die Nr. 2, die Polen Logosz/Mateusiak,
Bircher / Baumeyer Judith gegen die Engländer Clark/Sankey,
Wieland / Baumeyer Fabienne gegen die Nr. 2 Eriksen/Scholdager (Dänemark),
Wibowo / Baumeyer Judith gewannen gegen die Sloveninnen Pohar/Tvrdy, verloren dann aber gegen die Däninnen Bramsen/Jörgensen
Sportschulen in der Schweiz:
Zur Zeit werden immer mehr Stimmen laut, Sportschulen für talentierte Athleten zu eröffnen. Das gilt nicht nur für den Skisport. In Kreuzlingen startet eine Sportschule, die für alle Sportarten offen sein wird. Die Sportschule Thurgau betreut und fördert hochbegabte junge Sportlerinnen und Sportler ab dem 7. Schuljahr. Sie bietet eine fundierte schulische wie auch sportliche Ausbildung. Die Schülerinnen und Schüler können dort zur Schule gehen bis zur Matura oder einem Lehrabschluss. Der Badmintonclub Thurgau sucht eine Zusammenarbeit mit der Sportschule
Ebenfalls in Brig im Sporthotel-Center Olympica, wird an einem Badminton-Projekt gearbeitet. Auch hier sollen sich Spieler voll und ganz auf den Badminton-Sport konzentrieren können.
Eine weitere Idee ist die Badminton-Academy-Swiss. Ein dänischer Spieler vom BC Uzwil möchte in der Schweiz die erste Badminton-Akademie eröffnen, die den SportlerInnen ein komplettes Profiumfeld anbietet. Der Athlet erhält die Möglichkeit, nebst einem professionellen Training mit internationalen Trainern und Spielern, täglich zu arbeiten.
Weitere Informationen
Sportschule Thurgau, Hafenstrasse 48, 8280 Kreuzlingen... Telefon: 071 672 10 30
Sporthotel - Center Olympica, 3902 Brig-Glis... Telefon: 027 9243550
Badminton-Academy-Swiss, zur Zeit wird an diesem Projekt nicht mehr gearbeitet
Rollstuhlsportler/innen
Auch die Rollstuhlbadmintonspieler/innen treffen sich regelmässig zu einem Kadertraining. Das findet meist in Nottwil im Paraplegikerzentrum, in Bülach oder Basel statt. Paul Kurzo und Walter Rauber sind international sehr starke Spieler. An der 1. WM 2000 in Deutschland gewann Kurzo Paul im Einzel die Silbermedaille und an der 2. WM 2001 in Corboda (Spanien) wird Walter Rauber Weltmeister im Einzel und Doppel
Die 5. Schweizermeisterschaften im Rollstuhl 2002 fanden in Basel anlässlich des Swiss Open statt
Gehörlosensportler / -innen
Seit 1993 spielen die Gehörlosensportler /-innen um den Schweizermeistertitel im Einzel und Doppel
Vom 6. - 13. Okt. 2002 finden in Basel die Europameisterschaften der Gehörlosen Badmintonspieler / -innen statt
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Interclub / Mannschaftswettkampf
Das Interclub ist zur Zeit aufgeteilt in
Nationalliga A
(8 Mannschaften)
Nationalliga B
(2 Gruppen à 10 Mannschaften)
1. Liga
(4 Gruppen à 8 Mannschaften)
2. Liga
(8 Gruppen à 8 Mannschaften)
3. Liga
(21 Gruppen à 8 Mannschaften)
4. Liga
(34 Gruppen à 6 8 Mannschaften)
In der Nationalliga A haben sich einige Teams mit Spielern und Spielerinnen aus Indonesien, Russland und Tschechien verstärkt.
Leider musste Winterthur die Nationalliga A Mannschaft bereits vor dem Start in die Saison 00/01 zurückziehen. So wird es in dieser Saison auch keinen Absteiger geben
In der Nationalliga A und B werden pro Begegnung 8 Spiele gespielt. 3 Herreneinzel, 1 Dameneinzel, 2 Herrendoppel, 1 Damendoppel und 1 Gemischtesdoppel.
In der 1.-4. Liga werden 3 Herreneinzel, 1 Dameneinzel, je ein Herren- Damen- und Gemischtes-Doppel gespielt. Die 7 Spiele ergeben folgende Resultate und Spielpunkte:
7:0 und 6:1 ergibt 3 Rangpunkte
5:2 und 4:3 ergibt 2 Punkte
3:4 und 2:5 Niederlage noch 1 Punkt und bei
1:6 und 0:7 werden keine Punkte mehr gutgeschrieben.
Jeder Spieler darf nur 2 Spiele pro Begegnung spielen, d.h. pro Mannschaft müssen mind. 3 Herren und 2 Damen mitspielen.
In einzelnen Regionen werden auch Interclubmeisterschaften für Junioren und Nichtlizenzierte organisiert.
Mannschaftsmeister der Saison 01/02 wurde La Chaux-de-Fonds vor Team Basel.
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Tabelle der Nationalliga A am Ende der Qualifikation März 2001
1. Union Tafers/Fribourg, 39 Punkte
2. BC Genève, 31 Punkte
3. BC Uzwil, 29 Punkte
4. BC La Chaux-de-Fonds, 27 Punkte
5. BC Adligenswil, 15 Punkte
6. BV Team Basel, 15 Punkte
7. ULB Olympic Lausanne, 12 Punkte
8. Absteiger: Winterthur, 0 Punkte Rückzug der Mannschaft am Saisonanfang
Tabelle der Nationalliga A am Ende der Qualifikation März 2002
1. BC La Chaux-de-Fonds, 37 Punkte
2. Union Tafers/Fribourg, 33 Punkte
3. BV Team Basel, 33 Punkte
4. BC Uzwil, 31 Punkte
5. BC Genève, 30 Punkte
6. BC Adliswil, 26 Punkte
7. BC Adligenswil, 24 Punkte
8. BV Thurgau, 10 Punkte... Absteiger
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Einzel- und Doppel Meisterschaften
Die Spieler/innen sind in folgende Alters-Kategorien aufgeteilt:
U9 unter 9 Jahren, U11, U13, U15, U17, U19 und U21 sind die Junioren-Kategorien
S32 über 32-jährige, S40, S45 S50, S55 und S60 sind die Senioren-Kategorien
Bei den Junioren, bei der Elite wie auch bei den Senioren, werden in einigen Regionen Regionalmeister/innen erkoren.
In allen Alterskategorien werden Schweizermeister/innen an den Nationalen Meisterschaften erkoren. Die Elite erkürt in der Regel am ersten Wochenende im Februar die Meister/innen, die Junioren kämpfen Mitte und Ende Februar um die Titel und die Senior/innen im April.
Seit 1998 werden auch regelmässig die Schweizermeister/innen im Rollstuhlbadminton in den Disziplinen Damen- und Herren-Einzel und Doppel offen (Damen / Herren gemischt) erkoren.
Seit 1993 werden auch von den Gehörlosen Badmintonspieler/innen Schweizermeisterschaften organisiert. Es werden alle 5 Disziplinen plus das Senioreneinzel ausgetragen.
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Turnierwesen
Es werden in der Schweiz drei internationale Turniere organisiert:
- Die Swiss Open (www.swissopen.com) in Basel im März, ein IBF Turnier für die Besten aus der ganzen Welt (Preisgeld 100'000 Dollar)
- Das Turnier der Stadt La Chaux-de-Fonds im September, ein EBU Turnier, vorallem für europäische Spitzenspieler/innen
- Das Turnier der Stadt Lausanne im September 2001 ist ein internationales Juniorenturnier.
Für die Spielerinnen und Spieler werden in der Saison 01/02 von den Vereinen über 90 Turniere organisiert. Es gibt solche für Lizenzierte und solche für Nichtlizenzierte Teilnehmer/innen.
Wer eine Lizenz beim Schweizerischen Badmintonverband gelöst hat, der erhält auch eine persönliche Klassierung. Neustarter/innen werden mit D3 klassiert. Mit dem Gewinn von Spielen an Turnieren oder in den Interclubbegegnungen gibt es Punkte. Am Ende der Saison wird dann die Klassierung für die neue Saison aufgrund der Punkte ermittelt.
Die Turniere für Lizenzierte werden nach Klassierungen ausgeschrieben, z.B. D-Turnier oder B/C-Turnier. Es besteht auch die Möglichkeit eine Turnierlizenz zu lösen.
Jede Spielerin und jeder Spieler hat eine persönliche Klassierung im Einzel, Doppel und Gemischten Doppel.
Der Verband des öffentlichen Verkehrs bietet Badmintonspieler/innen die Möglichkeit internationale Plauschturniere zu bestreiten. Im Swiss Team des öffentlichen Verkehrs kann mitmachen, wer einen FVP Ausweis hat, oder dessen Vater beim öffentlichen Verkehr arbeitet und noch nicht 21-jährig ist. . Nähere Infos gibts bei:
Stefan Götschmann, Peterstrasse 17, 3186 Düdingen, Tel: 026/493 45 70 oder 079/416 38 62, E-Mail: stefan@goetschmann.ch
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International
Weltweit wird Badminton heute vor allem in Asien (China, Indonesien, Malaysia, Korea, Japan) und Europa (Dänemark, Holland, Schweden, England) gespielt. Aber auch in Afrika und Amerika hat es nationale Verbände.
Seit 1992 ist Badminton olympische Disziplin.
Der Internationale Badmintonverband (IBF) wird von H.E. Korn Dabbaransi (Thailand) geführt. Er wurde an der WM in Sevilla zum Nachfolger von Frau Shengrong Lu (China) gewählt. Im zur Seite stehen Tom Bacher (Denmark), Punch Gunalan (Malaysia), Roger Johansson (Sweden), Jeffrey Robson (New Zealand), James Sekajugo (Uganda), Justian Suhandinata (Indonesia), Charoen Wattanasin (Thailand) als Vizepräsidenten. Die Amtsdauer beträgt 4 Jahre, max. zwei Amtsperioden sind möglich.
Dazu noch 12 MEMBERS OF COUNCIL und 5 MEMBERS OF COUNCIL.
Auch die Rollstuhlsportler/innen sind in einem internationalen Verband dem International Badminton Association for Disabled (I.B.A.D.) zusammengeschlossen
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Weltmeisterschaften
Die Weltmeisterschaften (Mannschaft und Individuell) werden alle zwei Jahre durchgeführt. Dänemark war Organisator 1999, Sevilla in Spanien im 2001.
Im 2003 werden zum ersten Mal der Sudirman Cup (Team-WM) und die Einzel-Weltmeisterschaft, normalerweise gleichzeitig gespielt, getrennt. Der Sudirman Cup im Februar 2003 wird in den Niederlanden und die Weltmeisterschaften im Mai 2003 in England stattfinden.
Auch die Rollstuhlbadmintonspieler/innen organisieren Weltmeisterschaften. Im Jahre 2000 waren diese in Deutschland, 2001 in Corboda (Spanien).
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Die Team - Weltmeisterschaft, genannt Thomas Cup für die Herren, und Uber Cup für die Damen, findet ebenfalls alle 2 Jahre statt. Im Mai 2000 war das Finale in Kuala Lumpur mit Indonesien als Sieger bei den Herren und China bei den Damen.
Den Final im Mai 2002 in China gewannen.
Ebenfalls alle zwei Jahre findet die Studentenweltmeisterschaft statt.
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Die Europameisterschaften der A-Teams
werden jeweils in den geraden Jahren durchgeführt. In der ersten Woche wird um den Mannschaftstitel gekämpft, in der zweiten um die individuellen Titel im Einzel, Doppel und Mixeddoppel. Die EM 2000 war in Glasgow, die Schweiz belegte den 15. Rang und musste leider absteigen. Seit vielen Jahren dominieren die Dänen sowohl die Mannschafts wie auch die Einzelwettbewerbe. Den übrigen Ländern werden nur Erfolge in den individuellen Titeln zugestanden.
Jeweils die drei letzten Mannschaften der 16 Länder steigen in die B-Gruppe ab. In den Zwischenjahren werden dann im sogenannten Helvetia-Cup aus ca. 20 - 24 Mannschaften drei Aufsteiger ausgespielt. An diesem Turnier wird nur der Mannschaftswettkampf ausgetragen. Der Helvetia-Cup 2001 fand in Most bei Prag statt. Die Schweiz konnte sich nicht unter den ersten drei behaupten und muss 2003 wieder in der B-Gruppe antreten.
Europameisterschaften werden auch bei den Junioren U15, U17 und U19 ausgetragen
2001 werden bereits zum 4. Mal auch für Senior/innen der Altersgruppen 40+, 45+, 50+, 55+, 60+. die EM organisiert, diese fanden im Mai in Sofia (Bulgarien) statt.
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Die besten Einzel-, Doppel- und Mixedspieler/innen der Welt kommen aus China, Dänemark, Indonesien, Korea und Malaysia.
Die aktuelle Rankingliste kann auf der Homepage des Internationalen Badmintonverbandes (www.worldbadminton.net/rankings.htm) abgerufen werden.
Bei den jungen Spieler/innen hat Deutschland einige ausgezeichnete Talente, die den Dänen einige Male schon den Sieg an Turnieren streitig machten. Die Zukunft wird zeigen, ob sich diese auch bei der Elite durchsetzen können.